Bienenmarkt-Kinderfest


Balance halten mussten die Teilnehmer beim Kinderfest auf dem Michelstädter Bienenmarkt wie hier an der Station neben der Braunstraße nahe der Stadtkirche. Es galt, einen Parcours zu bewältigen, ohne Wasser zu verschütten. Foto: Guido Schiek

Die Michelstädter Altstadt gehörte am Mittwochnachmittag drei Stunden lang ganz den Jüngsten. Diese waren zum Kinderfest anlässlich des Bienenmarkts gekommen, das diesmal etwas anders angelegt war. In den vergangenen Jahren hatten stets abwechselnd die Stadtschule oder die Theodor-Litt-Schule das Stelldichein in der Kellerei ausgerichtet. Diesmal zeichneten das städtische Kulturamt mit Heinz Seitz, die Schulleiterinnen und -leiter der städtischen Grundschulen sowie der TLS und der Kindergarten Kellerei gemeinsam verantwortlich.
Im Innenstadtbereich waren verschiedene Spielstationen aufgebaut, die von den Schulen bestückt worden waren. In einen Stadtrallye-Pass erhielt jedes Kind nach absolvierter Station einen Stempel und später am Eingang zum Bienenmarkt eine Urkunde. So ging es für die insgesamt 1200 Kinder der verschiedenen Grundschulen quer durch die Altstadt – meist gemeinsam mit Eltern. Dabei galt es, verschiedene Aufgaben zu bewältigen. So auch das Balancieren von Wasser in einem Plastikbecher über einen Parcours, der neben der Stadtkirche aufgebaut wurde (Foto). Zielwerfen war an verschiedenen Stationen ebenso gefragt wie etwa ein Entchen-Angeln am Schwiegermütterbrunnen. Der Lohn für die spielerische Mühe: Die Jüngsten erhielten jeweils drei Gutscheine, die sie bei den Fahrgeschäften auf dem 57. Bienenmarkt einlösen konnten.
Neben den bisher häufig beteiligten Schulen waren in diesem Jahr erstmals organisatorisch mit dabei die Schule am Hollerbusch, die evangelische Grundschule Weiten-Gesäß, die Grundschule Vielbrunn und die Einhard-Schule in Steinbach. (aus: Odenwälder Echo vom 16. Juni 2011)